Ich baue gerade ein Konzept auf:
Wir teilen uns thematisch in zwei Fraktionen. Eine „Clean“-Fraktion (Ruf und Seriosität gehen vor) und eine „Unclean““-Fraktion (Fakten vor Ruf).

Es geht um Themen, die extrem sensibel sind (nichts Illegales!). Theoretisch kann man über alles berichten, aber oft ist der Gegenwind massiver als der eigentliche Bericht selbst. „Vermeiden“ heißt entweder extrem vorsichtig sein oder in den unclean-Bereich schieben.

Wichtig vorab: In Deutschland führen NS-Vergleiche fast immer zum sofortigen Diskursabbruch, es sei denn, man ist bereits fest etabliert. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, weichen wir stattdessen auf historische Vergleiche (z. B. Napoleon, Cäsar, DDR) oder internationale Beispiele aus. Diese Regel gilt sowohl für den Clean- als auch für den Unclean-Bereich.

Zu vermeiden (oder nur mit äußerster Vorsicht behandeln):

  • Aktuelle Kriege (insb. Israel-Palästina, Ukraine-Russland)
  • Religion (explizit Islam/Islamismus – hohes Eskalationspotenzial)
  • Parteien (in D. eher die AfD meiden, um nicht vorschnell in eine politische Schublade gesteckt zu werden)
  • **LGBTQIA+
  • *Identitätsideologie
  • Ideologien (Kapitalismus, Kommunismus, Feminismus, Maskulinismus)
  • Verschwörungstheorien

Dennoch können wir in der Clean-Fraktion auch kontroverse Themen diskutieren, bei denen der sachliche Nutzen überwiegt. Was wäre der Sinn von Politik, wenn wir solche Punkte nicht ansprechen dürften? Diese Themen werden trotz Gegenwind angegangen, aber stets streng sachlich. Fakten schlagen am Ende alles.

  • Geschlechterrollen
  • Medien- & Institutionenkritik
  • Gesundheit & Medizin (z.B. Pharma-Lobbyismus)
  • Klima
  • Korruption & Eliten (z.B. Bilderberg. Regel hier: Nur mit harten Quellen/Belegen, keine reine Spekulation.)

Was meint ihr? Gibt es noch andere Themen, die man eher vermeiden sollte, um sauber zu wirken? Fehlt hier was Wichtiges in der Liste?