Ich frag mich echt wie blöd man sein kann. Sowas passiert hier echt grad im Zweiwochentakt.

  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    6 months ago

    Sich der Problematik einer Sache bewusst zu sein hat leider nichts damit zu tun, diese Sache auch aufzugeben. Suchtkrankheiten sind leider eine ganz üble Sache und alles andere als leicht zu therapieren.

    • Asinus@feddit.org
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      6 months ago

      Das ist klar. Daher das “naiv”.

      Ist halt von außen betrachtet immer schwer nachvollziehbar und ultimativ frustrierend, wenn z.B. Menschen an denen man sehr hängt auf diese Weise aktiv daran arbeiten sich langsam umzubringen.

      • B-TR3E@feddit.org
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        6 months ago

        Tja. Das liegt vielleicht daran, dass du einfach arrogant, überheblich und selbstverliebt bist und die Empathie eines Holzklotzes besitzt. Aber wenigstens rauchst du nicht. Also fühl’ dich ruhig besser als alle anderen und gib uns allen moralische Ratschläge. Schliesslich wüsste die Welt nicht wie sich drehen sollte ohne solche Schlaumeier.

        • squaresinger@lemmy.worldOP
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          6 months ago

          Es gibt genügend Möglichkeiten, eine Drogensucht auf weniger schädliche Handlungen zu verschieben.

          Im Fall von Nikotinsucht kann man z.B. auf Tabak-Erhitzer oder E-Zigaretten umsteigen, die beide deutlich weniger schädlich sind. Man kann diese Filter-Encasings verwenden, die den Nebenstromrauch wegfiltern. Man kann sogar auf Nikotin-Patches und Kaugummis umsteigen.

          Einige dieser Varianten sind im Handling und der Suchtbefriedigung quasi ident zur normalen Zigarette, während sie bei der Gesundheitsschädlichkeit für den Drogensüchtigen sowie für die Leute rundherum deutlich besser sind.

          Trotzdem sind diese anderen Optionen immer noch extrem selten. Wenn man die Süchtigen fragt, warum sie noch immer die “klassische” Zigarette oder gar irgendeinen selbstgedrehten Dreck ohne Filter verwenden, hört man dann so clevere Begründungen wie “Es schmeckt besser”.

          An der Stelle muss ich sagen dass mir das Mitleid ausgeht. Wenn man sein Leben (und das der Leute rundherum) für “Es schmeckt besser” aufs Spiel setzt, dann kann man dem echt auch nicht mehr helfen.

          • B-TR3E@feddit.org
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            6 months ago

            Tja, dui hast natürlich recht. Wie vermutlich immer. Es ist, so gesehen, tieftraurig, dass immer noch so viele Abhängige sinnloserweise die Entziehungskliniken, Klapsmühlen, Knäste und Parkbänke bevölkern, obwohl sie einfach auf die Weisheiten von Schlaumeiern aus dem Internet hören könnten und vom Fleck weg geheilt wären. Vermutlich sind alle diese Leute, deren Umfeld und die Scharen von Quacksalbern, die sich um diese Problematik den Kopf zerbrechen einfach nicht so klug wie du.

              • B-TR3E@feddit.org
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                6 months ago

                Kannst du lesen? Wohl nicht - und “Beleidigungen”? Evtl. solltest du mit Halluzinagenen und hochprozentigem Alkohol ähnlich tugendsam umgehen, wie mit Nikotin, dann klappt’s auch wieder mit der Wahrnehmung.

                • squaresinger@lemmy.worldOP
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                  6 months ago

                  Ok, also nur Beleidigungen, sonst nichts.

                  Ist was üblicherweise kommt wenn man keine Argumente hat und/oder sich erwischt fühlt.

                  • B-TR3E@feddit.org
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                    6 months ago

                    “Erwischt fühlt”(!).
                    Jawohl Herr Internetwachtmeister. Bitte nicht aufschreiben. Ich will’s auch nicht wieder tun. Ganz ehrlich.

    • squaresinger@lemmy.worldOP
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      6 months ago

      Deswegen wäre es so unglaublich wichtig alles irgendwie Mögliche zu tun damit Kinder gar nicht erst mit Drogen anfangen. Wer nämlich nie mit Drogen anfängt, der wird auch nicht danach süchtig.

      • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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        6 months ago

        Ne, das ist viel zu kurz gegriffen. Anfälligkeit für Drogensucht kann man nur sehr bedingt durch Aufklärung in der Jugend vorbeugen. Psychische Traumata, existenzielle Ängste, eine schlechte sozioökonomische Lebenssituation, das Verlangen nach Realitätsflucht, familiärer und/oder beruflicher Leistungsdruck spielen wesentlirch bedeutsamere Rollen.

        • squaresinger@lemmy.worldOP
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          6 months ago

          Das klingt nach einer ganzen Latte Punkten an denen man etwas zur Suchtprävention tun kann, meinst du nicht?

            • squaresinger@lemmy.worldOP
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              6 months ago

              Doch, natürlich. Es ist sehr viel einfacher Probleme abzufangen bevor sie dauerhafte Schäden wie eine Drogensucht erzeugen als erstmal während der Kindheit gar nichts zu machen und vielleicht irgendwann erst halbherzig beginnt die Symptome zu behandeln.

              Prävention ist immer einfacher und billiger als zu spät zu versuchen die entstandenen Schäden zu bearbeiten.

              Weil wenn man nicht mit z.B. Drogen anfängt, braucht man die Sucht auch nicht los werden.

              • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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                6 months ago

                Erstens ist dieser Text etwas völlig anderes als “dafür sorgen, dass Kinder nicht mit Drogen anfangen” und zweitens ist das immer noch fucking unterkomplex.

                • squaresinger@lemmy.worldOP
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                  6 months ago

                  Was für ein Level an Komplexität erwartest du dir bitte von ein paar Zeilen in einem Kommentar?

                  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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                    6 months ago

                    Wenn man kein angemessenes Maß an Komplexität vermitteln kann, sollte man vielleicht die Finger still halten und keine Thematik einführen, die mit dem Artikel eher wenig zu tun hat.
                    Und wenn wir schon dabei sind: Linktitel zu verändern ist auch eher uncool.

      • B-TR3E@feddit.org
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        6 months ago

        Die sechziger Jahre haben angerufen. Sie wollen ihre erfolglose Drogenpolitik zurück.