• gandalf_der_13te@feddit.org
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    11 days ago

    ich bin mir ziemlich sicher dass die erwartungen über die zukunft deutlich wichtiger sind als die derzeitige reale situation

  • Dyskolos@lemmy.zip
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    12 days ago

    Um das Leben zu genießen? Wir haben weder Kind noch Hund und können jederzeit machen was immer wir wollen, wann immer wir wollen, wo immer wir wollen, für solange wie wir wollen. Warum sollten wir uns verklaven für kleine Kids? Am besten noch einen Job oder zwei dazu? Nö danke.

    Wir haben mehr Geld als wir je ausgeben können, aber fühlen uns immer noch zu arm für Nachwuchs. Ich hab keine Ahnung wie manche Leute mit zwei oder mehr Goblins rumlaufen. Müssen wohl Milliardäre sein :-)

    • baleanar@discuss.tchncs.de
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      11 days ago

      Keine Ahnung wo Menschen das Geld und die Zeit für Kinder finden. Ich müsste alles aufgeben und nur noch für die Kinder arbeiten. Mein Leben wäre komplett zerstört und mein Konto wäre leer.

      Und wenn ich Freunde anhöre die Kinder haben… die sind immer müde, immer frustriert, müssen sich immer irgendwie beeilen und wachsam sein. Siekönnen nie auf Besuch weil das Geld nicht reicht, das Kind krank ist, sie eben mal eine Pause nötig haben und sich gegenseitig nicht gesehen haben, usw. Nur Stress. Und wenn man auf Besuch ist kann man immer einen Ausraster des Kindes miterleben.

      Ich glaube auch dass das Leben sich für besser ohne Kinder genießt.

      • BigShammy80@feddit.org
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        11 days ago

        Das stimmt alles, aber hätten deine Eltern nicht diese Bürde auf sich genommen, dann könntest du dein Leben jetzt nicht so sehr genießen, du wärst nämlich gar nicht da… 🤷🏻‍♂️

        • Dyskolos@lemmy.zip
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          11 days ago

          …und hätte sicherlich Null Probleme damit, nicht zu existieren. Weil ich ja nicht bin. Ein komisches Argument. Niemand wurde gefragt ob er existieren will.

      • GarbadgeGoober@feddit.org
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        11 days ago

        Das mag teils richtig sein, aber irgendwie finden sich in der Aufzählung nur die negativen Dinge und lässt die ganzen schönen Momente außer acht.

        Ich persönlich denke, es hat beides seine positiven und negativen Seiten.

        Es steht jedoch außer Frage, dass in Deutschland definitiv mehr dafür getan werden muss, dass Geld nicht der hindernde Grund für Kinder sein sollte. Sondern eben, dass sich Leute eben bewusst gegen Kinder entscheiden oder eben nicht.

    • Zabjam@feddit.org
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      12 days ago

      Die Fragestellung lautete warum bekommen die, die Kinder wollen weniger oder keine Kinder.

      • Dyskolos@lemmy.zip
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        12 days ago

        Oh nein, und ich garstige Kreatur habe eine der Fragestellung angelehnte Meinung abgeliefert. Das tut mir schrecklich leid :)

        • Zabjam@feddit.org
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          11 days ago

          Naja garstige Kreatur würde ich nicht sagen. In letzter Zeit wird kinderlos zu sein meinem Eindruck nach immer mehr zu so einem “evangelikaler Verganer” Clichee. “Oh ihr sprecht gerade darüber wie man eine tolle Steaksauce herstellen kann? Lasst mich euch erklären wie viel besser es doch ist gar kein Steak zu essen.” - auch eine an die Fragestellung angelehnte Meinung.

          • Dyskolos@lemmy.zip
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            11 days ago

            Das kann ich so absolut nicht nachvollziehen. Wie du ja hier an den downvotes schon siehst, kommt diese Haltung selten irgendwo gut an. Wir sind nun mal eine soziale Spezies und prokreation ist praktisch der Mittelpunkt der Existenz. Ich habe noch nie positives feedback bekommen, kaum dass man anspricht kids nicht zu mögen. Das ist schlimmer als zu sagen man wählt die AfD oder findet Apple doof.

            Die Analogie zum veganer passt aus zwei gründen nicht ganz:

            Erstens, beide ernähren sich. Die Art unterscheidet sich. Kinder oder nicht steht sich diametral gegenüber und könnte nicht anders sein.

            Zweitens ist veganism oft auch eine ethisch motiviert zwangskonsequenz eines tierrechtlers. Nicht nur eine mode-diät. Moralisch belehrt zu werden von einer höheren Ethik ist, finde ich, imperativ. Wenn ich rassistisches zeugs laber, möchte ich gern von einem nicht-rassisten belehert werden, wo mein Fehler war. Wie sonst soll eine Gesellschaft besser werden.

            Ich geb dir jedoch recht, wenn wir über die mode-special-snowflakes reden.

            • Zabjam@feddit.org
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              11 days ago

              Ne ich wollte Veganer und Kinderlose nicht gleichsetzen. Der “militante” Veganer sollte mir nur als Beispiel dienen zu erklären wie manche kinderlos-Missionare auf mich wirken.

              Vielleicht bin ich da auch einfach nur etwas aus meinem Umfeld geschädigt. Habe da zwei drei Bekannte, die halt keine Gelegenheit auslassen Witze drüber zu reißen wie scheiße das doch wäre, Kinder zu haben. Da wird dann zu Vatertag “Wise Guys - Kinder find ich nicht so toll” geteilt usw. Da denke ich mir dann halt schon, “Brudi, toll dass du ohne Kinder glücklich bist - ich bin halt mit Kindern glücklich. Wozu diese ständige Konfrontation?”

              Ansonsten bin ich bei dir. Ich finde nicht, dass jemand wegen der Entscheidung keine Kinder zu haben negative Reaktionen abbekommen sollte. Diese Entscheidung muss man für sich treffen und ich finde es dumm jemanden dafür zu verurteilen - egal wie er/sie sich entscheidet. Mir ist es lieber wenn Leute keine Kinder bekommen weil sie keine wollen, als Kinder zu bekommen obwohl sie eigentlich nicht gewollt sind.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      12 days ago

      Ich habe mich damals für Familie entschieden, weil mir langweilig wurde.

      Kneipe, Party, Museen, fremde Länder, Job, Karriere hatte ich alles durch und es war immer dasselbe. Bevor ich mich im Kreis drehe, wollte ich ein neues Abenteuer anfangen.

  • alleycat@feddit.org
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    edit-2
    11 days ago

    Die Situation ist also, dass es nicht unbedingt mehr kinderlose Paare gibt, sondern dass es oft nur bei einem Kind bleibt.

    Das deckt sich auch mit der Situation in meinem Umfeld. Die Kita macht ständig zu wegen Krankheit oder Betriebsferien, Verwandtschaft wohnt weit weg und kann nicht einspringen. Die notwendigen Familienstrukturen von Früher gibt es einfach nicht mehr. Da vergeht den Eltern die Lust auf ein Zweites.

    Oder die Mutter ist schlicht zu alt und muss sich mit dem Horror von Fehlgeburten und Gendefekten auseinandersetzen, wofür das Risiko mit dem Alter stark ansteigt. Keine Frau will ein Kind zur Welt bringen, nur um ihm beim Sterben zuzusehen.

  • varyingExpertise@feddit.org
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    11 days ago

    Sicher fänd ich das toll, so nen Stöpsel oder zwei großzuziehen. Und dann kuck ich mir kurz an, wie fragil die Lebens- und Zeitkonstrukte der Kollegen sind die das denn auch tun und dann denk ich, puh, lass mal lassen. Da darf ja nix schiefgehen, nicht im Kleinen morgens beim Start-In-Den-Tag-Ballett noch im Großen mit Krankwerden, Kita zu, whatever. Die laufen ja immer fünf Minuten vor Katastrophe. Und so viel Kohle, dass halt einer daheim bleibt und einer schleppt die Kohle ran, nee, dafür bin ich in den falschen Kreisen unterwegs.

  • glasratz@feddit.org
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    12 days ago

    Kinderfeindliche Strukturen. Wenn man weiter ins Detail geht gibt es zum Beispiel auch noch extrem unsinnige Regelungen dafür was Krankenkassen bei Kinderwunsch bezahlen.

  • T-Rex91@feddit.org
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    12 days ago

    Um es mit den Worten von Alan Grant aus Jurassic Park zu sagen:

    Die machen Krach, sie sind Schmutzig, sie kosten n Haufen Geld, sie stinken.